Stigma
Mehr als eine Abschlussarbeit.
Stigmatisierung ist eine Form der Diskriminierung und kann bei Betroffenen dieser zusätzlichen, psychischen Schaden anrichten. Sätze wie „Du bist so behindert!“, oder „Jeder hat mal einen schlechten Tag“ verharmlosen die Ernsthaftigkeit des Themas.
Während es gesellschaftlich akzeptiert ist, sich Zeit für die Heilung des physischen Körpers zu nehmen, wird die psychische Gesundheit oftmals ignoriert oder abgewertet.
Auch in der Medizin steht die psychische Gesundheit erstmal eher im Hintergrund. Erst werden Medikamente verschrieben bevor das seelische Wohlbefinden überhaupt erst in Betracht genommen wird. Gleichzeitig leiden viel mehr Menschen an einer psychischen Erkrankung, als angenommen. Stigmatisierung und gesellschaftliche Ausgrenzung sind ein großer Grund, warum sich Betroffene oftmals nicht die Hilfe suchen, die sie brauchen und verdienen.
Diese Bachelorarbeit wurde von Bettina Janisch und Beatrice Siegl verfasst. Das Thema dieser Arbeit bezieht sich auf die psychische Gesundheit und in unserem Fall vor allem auf die negative Stigmatisierung, die ihr anhaftet. Psychische Gesundheit ist ein Thema, das mir sehr wichtig ist, weshalb ich mich entschlossen habe, meine Diplomarbeit diesem Thema zu widmen.
Diese Arbeit wurde von mir und meiner Kollegin Beatrice Siegl geschrieben und gestaltet, es sind also im Grunde zwei Bücher in einem. Sie wurden unabhängig voneinander geschrieben, sollten aber als zwei Teile eines Ganzen gesehen werden.
Bei der Gestaltung dieser Arbeit waren wir zu gleichen Teilen für Text, Layout, Illustrationen sowie für die Recherche und Konzeption des Ausstellungsdesigns verantwortlich.
Über das Projekt:
Projekt: Stigma. Eine Bachelorarbeit über psychische Erkrankungen und wie mittels Ausstellungsdesign das Stigma gebrochen werden kann.
Autorinnen: Bettina Jansich und Beatrice Siegl
Betreuer:innen: Karl Stocker und Sigird Bürstmayr
Studiengang: Informationsdesign, FH JOANNEUM Graz